Archiv 2020

Verbesserte Leistung durch eine kohlenhydratarme Ernährung

Beitragsbild verbesserte Leistung durch kohlenhydratarme Ernährung

Eine kohlenhydratarme Ernährung ist bereits seit vielen Jahren ein beliebter Trend. Durch einen gesunden und ausgewählten Speiseplan verschwinden nicht nur die unliebsamen Pfunde auf den Hüften, sondern auch eine verbesserte Leistung kann verzeichnet werden. Eine kohlenhydratarme Ernährung wird in der heutigen Zeit auch als Low carb bezeichnet.

Eine derartige Ernährung steht in den unterschiedlichsten Formen zur Verfügung, sodass Sie Ihre Ernährung individuell auf Ihre Bedürfnisse anpassen können.

Wie funktioniert die kohlenhydratarme Ernährung?

Wie funktioniert die kohlenhydratarme ErnährungKohlenhydrate lassen den Blutzuckerspiegel stark ansteigen. Hierbei kommt es zusätzlich zu einer plötzlichen Insulinausschüttung. Durch den hohen Insulingehalt wird die Fettverbrennung verhindert. Das hat zur Folge, dass trotz vermeintlich gesunder Lebensmittel kein Gramm abgenommen wird. Zusätzlich ist ein stärkeres Hungergefühl sowie die Einlagerung von Bauchfett keine Seltenheit. Dadurch wird eine Diät erschwert.

Da generell auf Kohlenhydrate verzichtet wird, gehören fett- und eiweißreiche Lebensmittel auf den Speiseplan. Neben Salat, Gemüse, einer geringen Menge Obst und Fisch darf vor allem viel Fleisch gegessen werden. Diese Lebensmittel sind kohlenhydratfrei. Auch Milchprodukte, Samen, Nüsse und Eier dürfen gegessen werden.

Diese Nahrungsmittel dürfen nicht gegessen werden

Bei der kohlenhydratarmen Ernährung dürfen viele Lebensmittel wie Spaghetti, Kuchen oder Brot nicht gegessen werden. Generell sollte auf zuckerhaltige Speisen (Süßigkeiten), stärkehaltige Lebensmittel (Brot, Kuchen, Nudeln), Obst mit hohem Fruchtzuckergehalt und zuckerhaltige Getränke (Limo) verzichtet werden. Bei der Wahl der Lebensmittel muss darauf geachtet werden, dass nicht alle Kohlenhydrate gleich bewertet werden dürfen.

Die komplexen Kohlenhydrate, die in Vollkornnudeln, Hülsenfrüchten oder Vollkornbrot vorkommen, sorgen für einen langsamen Anstieg des Blutzuckerspiegels. Das ist für eine verbesserte Leistung ein wichtiger Grundstein. Der Körper produziert beim Verzehr dieser Lebensmittel wesentlich weniger Insulin.

In wie weit soll sich die kohlenhydratarme Ernährung auf eine verbesserte Leistung auswirken?

In wie weit wirkt sich eine kohlenhydratarme Ernährung auf eine verbesserte Leistung ausDurch eine kohlenhydratarme Ernährung wird der Körper nicht zu stark belastet. Sie sorgt für eine verbesserte Leistung, da es zu keinen großen Schwankungen des Blutzuckers kommt. Sie können sich im Alltag, auf der Arbeit oder in der Uni wesentlich besser konzentrieren. Sie sind voller Energie. Eine gesunde Ernährung ist daher nicht nur gut für Ihre Gesundheit und Ihr Gewicht, sondern verbessert auch Ihre mentale Leistungsfähigkeit.

Eine Low Carb Diät ist für alle Menschen gut geeignet, die viel Wert auf eine hohe Leistungsfähigkeit, eine gesunde Ernährung und eine gute Figur legen. Wenn Sie sich fitter fühlen möchten und gleichzeitig ein paar Muskeln zulegen möchten, können Sie ihr Ziel mit einer angemessenen Protein- und Eiweißmenge erreichen.

Auch für Diabetiker ist eine reduzierte Kohlenhydratmenge gut geeignet. Die Ernährungsumstellung sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiegel wieder in die richtige Bahn gelenkt wird. In diesem Fall sollten Sie aber immer eine Rücksprache mit ihrem Arzt halten. Bei einer Umstellung ihrer Ernährung ist es besonders bei einer Diabetes sehr wichtig, dass Ihre Diabetesform und die Ausprägung berücksichtigt wird.

Eine Low Carb Diät wird auch unter der Bezeichnung Atkins Diät oder Logi-Methode geführt und dafür verwendet um eine verbesserte Leistung und ein allgemeines Wohlempfinden zu erzeugen.

Ist die Wirkung auf eine verbesserte Leistung erwiesen?

Viele Tests haben in der Vergangenheit gezeigt, dass eine kohlenhydratarme Ernährung viele Vorteile bietet. Hierbei muss darauf geachtet werden, dass es zu keinen Mangelerscheinungen im Bereich der Vitamine und Mineralstoffe kommt. Bei vielen Testpersonen konnten folgende Vorteile festgestellt werden:

  • Verbesserte Leistung
  • Weniger Wassereinlagerungen
  • Bessere Triglyceridwerte im Blut
  • Stabileres Energielevel
  • Geringeres Herzinfarktrisiko
  • Höhere Konzentrationsfähigkeit

Nicht nur Ihr Blutzuckerwert und Ihre Konzentration werden sich beim regelmäßigen Verzehr von Nüssen, hochwertigen Fetten (Kokosöl, Olivenöl), Milchprodukten, Obst, Gemüse oder Eiern verbessern, sondern Sie spüren auch eine verbesserte Leistung. Viele Studien haben in der Vergangenheit gezeigt, dass eine Low Carb Diät Triglyceride senken und das das HDL-Cholesterin erhöhen kann.

Hat die kohlenhydratarme Ernährung Nachteile?

Neben vielen Vorteilen, so sorgt die kohlenhydratarme und eiweißreiche Ernährung auch für einige Nachteile. Aufgrund des eingeschränkten Speiseplans kann es schnell zu Mangelerscheinungen oder einer zu hohen Fett- und Eiweißzufuhr kommen. Wird Ihrem Körper regelmäßig zu viel Eiweiß zugeführt, können Ihre Nieren langfristig geschädigt werden.

Zusätzlich erhöht sich das Risiko von Darmkrebs, wenn Sie zu häufig rohes Fleisch verzehren. Einige Milch- und Fleischprodukte gelten sogar als kleine Kalorienbomben.

Fazit

Wenn Sie sich für eine kohlenhydratarme Ernährung entscheiden, sollten Sie Ihre aufgenommene Kohlenhydratmenge täglich etwas reduzieren. Somit steigt ihre Konzentration und es ist eine verbesserte Leistung beim Sport oder im Alltag möglich. “Böse” Kohlenhydrate sind die, die Ihren Blutzucker innerhalb kürzester Zeit in die Höhe treiben.

Sie sollten von Ihnen vorrangig vermieden werden. Die komplexen Lebensmittel dagegen, die sie in Gemüse finden, sollten auf Ihrem Speiseplan nicht fehlen. Durch eine Low Carb Diät ist aber nicht nur eine verbesserte Leistung, sondern auch ein gesteigerter Fettabbau möglich. Aus diesem Grund nutzen viele Menschen diese Ernährungsmittel als Diät. Sie können Fett abbauen, ohne dass Sie dabei hungern müssen.

Achten Sie bei Ihrer Low Carb Diät darauf, dass sie Ihre eingesparten Kohlenhydrate durch natürliche, gesunde Fette ersetzen. Nur so können Sie tatsächlich abnehmen. Fettreiche Lebensmittel halten länger satt, da es länger dauert, bis der Körper sie verdaut hat. Wenn Sie zusätzlich darauf achten, dass Sie keine zuckerhaltigen Lebensmittel zu sich nehmen, müssen Sie sich auch keine Sorgen über Heißhungerattacken oder einen Jojo-Effekt machen. Ihr Blutzuckerspiegel fährt bei einer kohlenhydratarmen Ernährung nicht Achterbahn.

Gelenkschmerzen beim Sport – Das können Sie tun

Beitragsbild Gelenkschmerzen beim Sport

Gelenkschmerzen beim Sport können Ihnen die Lust zu trainieren vermiesen. Sie äußern sich auf verschiedene Weisen – Unbehagen, Stechen, Ziepen, Ziehen bei jeder Ihrer Bewegungen. Falls Sie zu den Betroffenen gehören, müssen Sie nicht gleich eine Arthritis befürchten. Schmerzende Gelenke können zahlreiche Ursachen haben.

Mögliche Gründe sind Übergewicht, verklebte Faszien, eine sehr schwache Muskulatur, wenig Bewegung, Überbelastung beim Training und bei Frauen zudem eine Schwangerschaft. Die Schmerzen bedeuten allerdings nicht, dass Sie auf Bewegung verzichten müssen. Im folgenden Beitrag erfahren Sie, was Sie selbst gegen Gelenkschmerzen beim Sport tun können.

Arten von Gelenkschmerzen beim Sport

Arten von Gelenkschmerzen beim SportBeim Training, egal welcher Art, können verschiedene Arten Gelenkschmerzen auftreten (Gelenkschwellungen, Gelenkverschleiß, Arthrose, Rheuma und Arthritis). Alle Formen verursachen Ihnen unterschiedliche Trainingsschmerzen.

Gelenkverschleiss

Gelenkverschleiss (Arthrose) kann Sie beim Sport stark einschränken. Anders, als Sie vielleicht glauben, handelt es sich bei Arthrose nicht um eine Erkrankung, die im höheren Lebensalter auftritt. Gelenkschmerzen treten bei Bewegungung oft am Handgelenk, Kniegelenk, Schulter, ISG (Gesäß) Großzehengelenk, Ellenbogen und Hüfte (Leiste) auf. Schonende, sportliche Betätigung ist die beste Therapie, da Sie Ihre Gelenke beweglich halten.

Arthrose

Ursache für die Entstehung von Arthrose ist ein irreparabel geschädigter Gelenkknorpel. Symptome, die auf Arthrose hindeuten sind Dauerschmerz, Rötung, Überwärmung, Gelenkverdickung, verringerte Beweglichkeit, Anlaufschmerzen, wenn Sie sich sportlich betätigen und Schmerzen bei Belastung. Eine Operation können Sie für Jahrzehnte vermeiden, wenn Sie sich ausreichend bewegen.

Zu empfehlen sind Krankengymnastik, Aerobic, Schwimmen, Yoga und weitere gelenkschonende Sportarten. Für eine aktive Gelenkstabilisierung und um Gelenkschmerzen beim Sport zu minimieren, ist Ihnen zudem Krafttraining zu empfehlen.

Rheuma und Arthritis

Arthritis bedeutet übersetzt Gelenkentzündung. Eine Arthritis kann vorliegen, wenn Ihr Körper steif wird und wenn Sie Schwierigkeiten haben, sich zu bewegen. Weitere Symptome können geschwollene Gelenke und starke Gelenkschmerzen beim Sport sein. Bei Rheuma schmerzen hautsächlich Ihre Fuß- und Handgelenke. Rheuma ist eine chronische Entzündungsstörung. Geeignete Sportarten sind Yoga, Wassergymnastik, Gymnastik, Schwimmen, Radfahren und Krafttraining.

Welche Ursachen haben Gelenkschmerzen beim Sport?

Häufige Ursachen für Schmerzen in den Gelenken sind Übergewicht und höheres Lebensalter. Verletzungen, Überbelastung, Erkrankungen, Muskelverkürzungen und Fehlstellungen Ihrer Gliedmaßen, zum Beispiel X-Beine können Schmerzen an Ihren Gelenken verursachen. Ständige Überbelastungen durch einseitige körperliche Arbeiten, extremes Training bei Leistungssportlern und körperlich schwere Arbeiten sind ebenfalls Faktoren. Auch Rauchen schädigt ebenfalls Ihre Gelenke.

Wie kann man den Schmerzen vorbeugen?

Gelenkschmerzen beim Sport vorbeugenBewegung nährt den Knorpel. Ihre Bänder und Sehnen werden gestärkt, Muskeln trainiert und die Schmierung Ihrer Gelenke wird optimiert. Eine gesunde Ernährung ist eine weitere Voraussetzung, dass Ihre Gelenke gesund bleiben und um Gelenkschmerzen beim Sport vorzubeugen. Zwingend erforderlich ist es zudem, dass Sie sich vor jeder sportlichen Aktivität richtig aufwärmen.

Richtiges Aufwärmen

Durch richtiges Aufwärmen vor dem Training bereiten Sie Ihren Koerper auf den anschliessenden Workout vor und beugen durch die erhöhte Fähigkeit sich zu bewegen, Verletzungen vor. Wir empfehen Ihnen ein Warm Up von einer Dauer von mindestens 10 Minuten. Durch das Aufwärmen erhöhen Sie Ihre Körpertemperatur und kurbeln die Durchblutung an.

Um beim Sport dem Auftreten von Gelenkschmerzen vorzubeugen, müssen Sie beim Aufwärmen zusätzlich zu den Mobilitätsübungen auch Dehnübungen durchführen.

Übungen für die Mobilität

Gelenkschmerzen beim Sport können durch verkürzte Rücken- und Bauchmuskeln verursacht werden. Mobilitätstraining ist für Sie wichtig, damit Sie langfristig beweglich bleiben. Mit diesen Übungen trainieren Sie das optimale Zusammenspiel Ihrer Muskeln. Dazu müssen Sie aktive und passive Übungen durchführen. Durch ein regelmäßiges Mobilitätstraining erreichen Sie, dass Sie sich schmerzfrei und uneingeschränkt bei Ihren Aktivitäten bewegen können.

Nahrungsergänzungsmittel

Durch eine ausgewogene, gesunde Ernährung beugen Sie der Entstehung von Gelenkerkrankungen und Gelenkschmerzen beim Sport vor. Einen Mangel können Sie durch die tägliche Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln ausgleichen: Folgende Nährstoffe sind essenziell für gesunde Gelenke:

Magnesium: Magnesiummangel ist die Ursache für viele Beschwerden. Es beeinflusst zahlreiche Muskel- und Körperfunktionen. Magnesium wirkt unterstützend bei Arthrose, Verkalkungen, Verknorpellungen, Waden- und Muskelkrämpfen sowie bei Nervenproblemen.

Vitamine: Ein Mangel an Vitamin D verursacht Arthrose, Knochenschmerzen und unklare Kopfschmerzen. Mithilfe von Sonnenstrahlen produziert Ihr Körper selbst Vitamin D. Bei Vitamin D Mangel helfen Ihnen Sonnenbäder sowie verschiedene Nahrungsergänzungsmittel (Kapseln, Tabletten). Generell müssen Sie darauf achten, Ihren Körper mit allen Vitaminen ausreichend zu versorgen.

Zink: Zink ist lebenswichtig für Ihren Körper. Es ist wichtig für Immunsystem, Verdauung, Eiweißsynthese und für die Gelenke. Entzündete Gelenke führen zu einem erhöhten Zinkbedarf. Ihren täglichen Bedarf von 4 Gramm Zink können Sie über Ihre Nahrung und durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln decken.

Gelenkschmerzen beim Sport richtig behandeln

Damit Sie Schmerzen in den Gelenken richtig behandeln können, müssen Sie vom Arzt die Ursache klären lassen. Schmerzmindernd wirkt Schmerzgel. Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln ist Ihnen zu empfehlen, da mit dem Schweiß essenzielle Mineralien und Vitamine verstärkt aus Ihrem Körper ausgeleitet werden.

Fazit

Um Gelenkschmerzen beim Sport zu vermeiden, ist es wichtig, dass Sie sich richtig aufwärmen. Vermeiden Sie einseitige, extreme Belastungen. Wenn Sie Schmerzen bei sportlichen Aktivitäten verspüren, sollten Sie die Trainingsintensität verringern. Gelenkschonende Bewegung ist bei schmerzenden Gelenken und Gelenkerkrankungen sinnvoll und erwünscht.

Eine ausgewogene Ernährung ist essenziell für die Gesundheit Ihrer Gelenke. Sie ist zwingende Voraussetzung für die Knorpelrückbildung, zum Beispiel bei Arthrose. Wichtig ist, dass Sie alles vermeiden, was Ihren Gelenken zusätzlich schadet, beispielsweise Übergewicht, um Schmerzen bei Aktivitäten vorzubeugen oder auftretende Gelenkschmerzen beim Sport zu mildern.

Mit Sport und Ernährung gegen Übergewicht ankämpfen

Übergewicht bedeutet die Erhöhung des Körpergewichts durch die Vermehrung des Anteils von Fett im Körper. Übergewichtige Menschen leiden unter anderem oft an Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, starkem Schwitzen, Kopf- und Gelenkschmerzen. Starkes Übergewicht kann zu Erkrankungen wie zum Beispiel Herz- sowie Kreislauferkrankungen, Diabetes und Gelenkschäden führen.

Ab wann man übergewichtig ist, hängt in erster Linie von der Körpergröße ab. Die Ursachen für Fettleibigkeit können unterschiedlich sein. Zum einen kann es an mangelnder Bewegung und einer ungesunder Ernährungsart liegen, zum anderen ist eine genetische Veranlagung die Ursache für Übergewicht.

Weshalb leiden immer mehr Menschen an Übergewicht?

Weshalb leiden immer mehr Menschen an ÜbergewichtImmer mehr Menschen leiden an Fettleibigkeit , weil sie zu viele Kohlenhydrate zu sich nehmen. Fettleibigkeit liegt am Stoffwechsel. Bei den übergewichtigen Menschen fehlt der Anschluss des Gehirns an den Fettstoffwechsel. Zu wenig oder gar kein Sport und eine ungesunde Ernährungsweise führen zu Fettleibigkeit.

Außerdem kann die Veranlagung für Übergewicht das Körpergewicht stark beeinflussen. Daneben sind das falsche Essverhalten und die falschen Essgewohnheiten eine wichtige Ursache für Fettleibigkeit. Wenn man mehr Kalorien aufnimmt als man verbraucht, nimmt man zu.

So können Sie mit Sport und Ernährung gegen Übergewicht ankämpfen

Übergewichtige Menschen sollten unbedingt Sport treiben. Das Training sollte dabei Spaß machen. Man sollte sich keine zu hohen Ziele setzen. Es ist hilfreich, im Fitnessstudio mit einem Trainer zu trainieren und sich von ihm beraten zu lassen. Das Ernährungsverhalten sollte dauerhaft geändert werden.

Zucker, schlechte Fette, Geschmacksverstärker sowie Süßstoffe sollte man bei der Fettleibigkeit möglichst vermeiden.

Ausgewogene und gesunde Ernährung

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist sehr wichtig. Getreideprodukte und Kartoffeln sollten reichlich gegessen werden, da sie reich an Nährstoffen und fettarm sind. Obst und Gemüse sind bei Fettleibigkeit empfehlenswert. Milch und Milchprodukte sollten täglich eingenommen werden. Fett und fettreiche Nahrungsmittel sind dagegen zu vermeiden.

Zucker sowie Salz sollte nur in Maßen benutzt werden. 1,5 Liter Wasser ist täglich zu trinken. Die gesunde Ernährung ist reich an ungesättigten Fettsäuren sowie an Omega-3-Fettsäuren. Ungesättigte Fettsäuren sind in Raps- sowie Olivenöl zu finden. Omega-3-Fettsäuren befinden sich im Seefisch.

Vollkornprodukte, Obst und Gemüse sind reich an Ballaststoffen. Nicht mehr als 60 bis 80 Gramm Fett sollte täglich zu sich genommen werden. Empfehlenswert sind mageres Kalb-, Lamm-, Rind- und Schweinefleisch ohne Fett, außerdem Hähnchen und Putenfleisch.

Ausreichend Bewegung

Ausreichend Bewegung ist sehr gut für die körperliche Entwicklung. Bewegung ist neben einer gesunden Ernährungsart der richtige Weg, um an Gewicht zu verlieren. Übergewichtige Menschen sollten mit Ausdauertraining beginnen. Sportarten wie zum Beispiel Schwimmen, Aquagymnastik und Radfahren eignen sich sehr gut für Übergewichtige.

Diese Sportarten bringen den Kreislauf sowie Stoffwechsel in Schwung und schonen die Gelenke. Joggen ist dagegen nicht empfehlenswert, weil man sich dabei leicht verletzten kann. Wandern oder Walking schont die Gelenke und ist bei starker Fettleibigkeit anstrengend. Krafttraining stabilisiert und entlastet die Gelenke und die Wirbelsäule.

Übergewichtige Menschen sollten mit niedrigen Gewichten üben. Sinnvoll ist es, dass häufig anstatt von intensiv trainiert wird.

Ausdauersport

Leichtes Ausdauertraining ist bei Fettleibigkeit zu empfehlen. Schwimmen, Aquatraining, Laufen, Gehen oder Radfahren sind gute Übungen. Beim Ausdauertraining werden Kreislauf und Herz gestärkt und es kommt zu einer allgemeinen Verbesserung des Gesundheitszustandes. Ausdauersport wirkt außerdem hohem Blutdruck entgegen und verbessert den Cholesterinspiegel. Fahrrad-Ergometer, Crosstrainer und Stepper sind wirksame Geräte für das Ausdauertraining.

Man kann aber auch auf der Stelle laufen oder Treppen steigen. Auch das Springseil ist gut bei Fettleibigkeit geeignet, kann jedoch sehr anstrengend sein. Ballspiel und Aerobic-Kurse sind mit der Zeit ebenfalls sinnvoll.

Kraftsport

Kraftsport ist bei Fettleibigkeit empfehlenswert und sinnvoll. Krafttraining ist besser als Ausdauersport zum Abnehmen. Man wird stärker und steigert die Muskelmasse. Eine Stunde Hanteltraining verbrennt von 600 bis 800 Kalorien und stärkt die Muskeln. Krafttraining kann einer Erhöhung des Anteils von Körperfett sowie einer Zunahme an Bauchfett vorbeugen.

Krafttraining senkt den Blutdruck, verbessert die Zuckertoleranz und die Wärmeregulation des Körpers sowie erhöht die Ausdauerkapazität. Es ist empfehlenswert, zwei- bis dreimal wöchentlich Kraftsport mit mäßiger Intensität zu treiben. Bauchmuskeltraining ist bei Fettleibigkeit nicht so gut geeignet, weil das Fett in Rückenlage auf Organe drückt, wodurch die Atmung erschwert wird.

Empfehlenswert sind dagegen Übungen, die sitzend oder aufrecht durchgeführt werden können. Zirkeltraining, bei welchem jede Muskelgruppe nacheinander trainiert wird, ist bei Fettleibigkeit zielführend. Am besten ist es, bei Armen und Schultern zu beginnen und mit Beinen aufzuhören. Gute Übungen sind Liegestütze und Plank.

Kann man Übergewicht mit Abnehmtabletten entgegenwirken?

Übergewicht mit Abnehmtabletten entgegenwirkenAbnehmtabletten können bei Fettleibigkeit eingenommen werden. Abnehmtablette sind zum Beispiel Xenical oder Fettblocker und Tenuate Retard oder Appetitzügler. Außerdem gibt es noch Sättigungskapseln und Kohlenhydratblocker. Appetitzügler beinhalten den Wirkstoff Amfepramon, der das Hungergefühl unterdrückt, die Wachsamkeit erhöht und den Bewegungsdrang erhöht.

Diese Appetitzügler regen den Kreislauf an und steigern die Leistungsfähigkeit. Sättigungskapseln enthalten Ballaststoffe. Diese Ballaststoffe quellen im Magen auf und sorgen für ein Sättigungsgefühl, so dass der Mensch weniger isst. Fettblocker binden Fette, die in der Nahrung enthalten sind. Auf diese Weise lagern sich die Fette im Körper nicht ab. Kohlenhydratblocker verhindern, dass der Körper Kohlenhydrate aufnimmt.

Der Wirkstoff Phenylpropanolamin zügelt den Appetit und erleichtert die Gewichtsabnahme bei übergewichtigen Menschen. Sibutramin zügelt ebenfalls den Appetit. Orlistat hemmt die Aufnahme von Nahrungsfetten. Der Wirkstoff Cathin hemmt den Appetit und regt die Gehirntätigkeit an. Liraglutid fördert die Ausschüttung von Insulin, beugt eine Unterzuckerung vor und verbessert den Stoffwechsel.

Fazit

Übergewicht stellt ein großes Problem für Menschen, die daran leiden, dar. Der Kampf gegen Überwicht ist oft schwer und langsam. Durch eine gesunde und ausgewogene Ernährungsweise kann man gegen Übergewicht ankämpfen. Abnehmtabletten können ebenfalls bei der Gewichtsabnahme behilflich sein.

Übergewichtige Menschen sollten sich ausreichend bewegen und Sport treiben. Ausdauersport sowie Kraftsport eignen sich bestens beim Kampf gegen Übergewicht.